Pädagogisches Raumnutzungskonzept der Grundschule Fahrdorf

„Lernen braucht Raum“

Ausgangslage

Wir wollen Räume schaffen, die den Schülerinnen und Schülern in ihren Bedürfnissen entgegenkommen. In unserer Schule soll individuelles Lernen in der Gemeinschaft ermöglicht werden. Jeder soll seine Persönlichkeit entfalten können. Kooperation, Austausch, Konzentration und Erholung werden ermöglicht und berücksichtigt.

 

Wozu brauchen wir ein pädagogisches Raumkonzept?

Der Gestaltung der Lernumgebung werden lernpsychologische Erkenntnisse zu Grunde gelegt. Sie berücksichtigen im Rahmen der Lernpläne die persönliche Entwicklung, individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen der Schüler und Schülerinnen.
In diesem Sinne soll unsere Umgebung inhaltlich anregend und atmosphärisch beruhigend sein. Ein solches Raumkonzept ist aus unserer Sicht eine Voraussetzung dafür, dass alle an unserer Schule Beteiligten - Schüler, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter - unsere Schule als attraktiven Lern- und Lebensraum erleben und sich so mit unseren Bildungs- und Erziehungszielen identifizieren können. Dabei berücksichtigt unser pädagogisches Raumkonzept auch den erweiterten Erziehungsauftrag, der an uns u.a. als offene Ganztagsschule gestellt wird.

 

Ziele

„Mittels einer durchdachten Raumgestaltung können wir einen Beitrag dazu leisten, die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler wie Teamfähigkeit, Dialogfähigkeit und Rücksichtnahme auf andere zu fördern.“

 

> Der Klassenraum hilft das Lernen klar zu strukturieren.

> Der Raum soll gleichzeitig ein Raum zum Wohlfühlen und Identifizieren für Schüler und Lehrer sein.

> Durch eine ansprechende und grundsätzlich funktionale Gestaltung der Klassenräume vermeiden wir Überfrachtung und gestalten nach dem Prinzip „Ruhe für die Arbeit durch Ruhe im Raum“.

> Der Raum trägt zur Konzentrationsförderung bei - weniger ist mehr.

> Einheitliche, klassenübergreifende Strukturen erleichtern die Orientierung und Organisation für Kinder, Lehrer und Betreuerinnen.

> Flure und Nebenräume sind ansprechend gestaltet.

> Einzel- und Gruppenarbeitsplätze sowie Rückzugsmöglichkeiten werden bereitgestellt und laden zum Arbeiten ein.

Im Einzelnen bedeutet das :

Bei der Wandgestaltung und dem Aufstellen von Möbeln wollen wir beachten:

* Überfrachtung vermeiden, Reduzierung der Wandgestaltung (Bilder u.a.)

* Stundenpläne und Regeln strukturiert anbringen (sichtbar für alle)

* Festlegung auf eine Farbe pro Fach

  • Mathe - blau
  • Deutsch - rot
  • HWS - grün
  • Musik - gelb
  • Englisch - violett/orange

* Sortierungs- und Strukturierungselemente für Material

* Einstecktafeln und passende Häuser für Karteien

Außerdem gibt es ein einheitliches Farbkonzept - Wände lichtgrau, Gardinen rot oder blau, Stühle und Tische mit roten Beinen - welches sich in sämtlichen Räumen der Schule wiederfinden soll.

Vorgestellt und verabschiedet auf der Schulkonferenz vom 25.05.2016